📌 Laut JPMorgan deutet der Abzug von Geldern aus dem Bitcoin-ETF auf eine Abkühlung der spekulativen Handelsaktivitäten hin.
– JPMorgan Chase (NYSE: $JPM) sagt, dass der beobachtete Abfluss von Geldern aus dem Bitcoin-ETF (CRYPTO: $BTC) auf eine Abkühlung des spekulativen Handels unter den Anlegern hinweist.
Spekulativer Handel bedeutet, dass Anleger Vermögenswerte wie Bitcoin und Gold kaufen, um sich gegen geopolitische Spannungen, schwächelnde Währungen und Inflation zu schützen.
Bitcoin- und Gold-ETFs haben in den letzten Wochen erhebliche Abflüsse verzeichnet, da sich die Anleger in Erwartung eines Friedensabkommens zwischen dem Iran und den USA von diesen Absicherungstaktiken abwenden. JPMorgan Chase, die größte Bank der Welt, stellt fest, dass ein ähnlicher Trend an den Futures-Märkten zu beobachten ist, wo institutionelle Anleger ihre Bitcoin-Positionen in den letzten Wochen offenbar reduziert haben.
Am 27. Mai verzeichnete der BlackRock (NYSE: $BLK) iShares Bitcoin Trust ETF (NASDAQ: $IBIT) an einem Tag Abflüsse in Höhe von 527,8 Mio. $, was den zweitgrößten Tagesabfluss in der Geschichte darstellt.
Insgesamt verzeichneten etwa ein Dutzend US-amerikanischer Spot-Bitcoin-ETFs am 27. Mai Nettoabflüsse in Höhe von 733,4 Millionen US-Dollar, was laut Marktdaten den größten Tagesabfluss seit dem 29. Januar dieses Jahres darstellt.
Bitcoin wird derzeit bei 73.200 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von fast 3 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht und einen Rückschritt gegenüber seinem jüngsten Höchststand von 82.000 US-Dollar bedeutet.
JPMorgan führt diese Schwäche darauf zurück, dass die Anleger den Nahostkonflikt weniger ernst nehmen und die Wahrscheinlichkeit eines langfristigen Friedensabkommens zwischen den USA und dem iranischen Regime einschätzen.