? Binance streicht Monero (XMR) aufgrund von Problemen mit der Regulierungsbehörde von der Liste.
– Binance streicht Monero wegen eines Streits über Datenschutzfunktionen von der Liste; der XMR-Preis fällt um 32%.
Die Social-Media-Community ist empört über Spekulationen, dass Binance sich dem Druck der Regulierungsbehörden gebeugt hat.
Trotz der Bemühungen von Binance, die Vorschriften einzuhalten, kritisieren die Nutzer die Strategie des Unternehmens in Bezug auf das Delisting von Monero.
Eine der führenden Kryptowährungsbörsen, Binance, schockierte die Kryptowährungsgemeinschaft, als sie die Streichung von Monero (XMR), einer beliebten, auf den Schutz der Privatsphäre ausgerichteten Münze, ankündigte. Die Entscheidung löste weit verbreitete Spekulationen und Kritik aus, kurz nachdem Finanzministerin Janet Yellen eine Regulierung von Kryptowährungen gefordert hatte.
Der Hauptgrund für die Streichung von der Liste war eine Diskrepanz zwischen Moneros Datenschutzmerkmalen und den Anforderungen von Binance: Die Tatsache, dass Monero Stealth-Adressen verwendet, um den Schutz von Transaktionen zu gewährleisten, steht im Widerspruch zu den Anforderungen von Binance an die Transparenz von Einzahlungen von öffentlichen Adressen.
Diese Unstimmigkeit führte dazu, dass Binance Monero von der Liste der unterstützten Kryptowährungen entfernte, was zu einem erheblichen Rückgang des Preises und des Handelsvolumens von XMR führte.
Nach der Ankündigung versicherte Monero seinen Nutzern, dass es sich weiterhin für Datenschutz und Sicherheit einsetzt. Die Reaktion des Marktes war jedoch schnell und heftig: Der Wert von XMR fiel um 32 %.
Laut der neuesten Coin Market Cap wird Monero unter 115 Dollar gehandelt, dem niedrigsten Stand seit Mitte September 2023.
Das Delisting von Monero hat auf Social-Media-Plattformen wie Crypto Twitter heftige Reaktionen ausgelöst, wobei Nutzer, Influencer und Organisationen die Entscheidung von Binance kritisierten. Viele sehen den Schritt als Zugeständnis an den Druck der Regulierungsbehörden, insbesondere in Anbetracht der vergangenen rechtlichen Probleme von Binance.
Der ehemalige Binance-CEO Changpeng Zhao trat Ende 2023 zurück und gab zu, gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze in den USA verstoßen zu haben. Gemäß der Vergleichsvereinbarung muss Binance nun fünf Jahre lang von den US-Regulierungsbehörden beaufsichtigt, kontrolliert und streng durchgesetzt werden.
Dies hat zu Spekulationen geführt, dass das Delisting von Monero eine Präventivmaßnahme sein könnte, um die Aufsichtsbehörden zu besänftigen und weitere Untersuchungen zu vermeiden.
Seit der Aufregung um das Delisting hat sich das Support-Team von Binance proaktiv um die Belange der Nutzer gekümmert und sich um deren Anliegen gekümmert. Der Ansatz, eine einzige Antwort auf alle Fragen zu geben, wurde jedoch von Nutzern kritisiert, die das Gefühl haben, dass auf individuelle Anliegen nicht angemessen eingegangen wurde.
Trotz der Kontroverse um das Delisting hat Binance keine weiteren Ankündigungen über ihre Entscheidung oder Pläne für zukünftige Compliance-Maßnahmen gemacht. Die Börse arbeitet weiterhin im Rahmen ihrer aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen, wenn auch mit verstärkter Kontrolle und Überwachung.
Als aktiver Kommunikator teilt Ibrahim sein umfangreiches Wissen über Kryptowährungen und Blockchain-Technologie in einem ansprechenden und informativen Stil. Er besucht häufig Orte, an denen einflussreiche Menschen auf der Suche nach dem nächsten Knüller zusammenkommen. Er ist davon überzeugt, dass der dezentrale Charakter, die Sicherheit und das Potenzial für finanzielle Integration die Verbreitung von Kryptowährungen vorantreiben werden.