? Worldcoin führt digitale IDs in Österreich ein und expandiert in ganz Europa.
– Tools for Humanity, das Worldcoin betreibt und seinen Sitz in Deutschland hat, hat die Einhaltung der europäischen Datenschutzgrundverordnung (GDPR) sichergestellt.
Das Unternehmen hat sich auch mit den österreichischen Datenschutzbehörden beraten, um Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Datensicherheit auszuräumen. Das Unternehmen betont, dass World ID Authentication über den für den Prozess erforderlichen Iris-Scan hinaus keine weiteren personenbezogenen Daten erhebt.
Friederike Lumbroso-Baumgartner, Geschäftsführerin von Tools for Humanity in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sagte, dass das Projekt seine Reichweite rasch ausweiten möchte.
“Unser Ziel ist es, so vielen Menschen wie möglich so schnell wie möglich eine World ID zu ermöglichen, sagte sie und fügte hinzu, dass Österreicher, die an der Initiative interessiert sind, Worldcoin-Botschafter werden können, um das Bewusstsein und Verständnis für das Projekt zu verbreiten.
Der Start in Österreich folgt auf einen ähnlichen Start in Deutschland, nachdem das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) Worldcoin wegen Bedenken über die Erhebung biometrischer Daten untersucht hat.Berichten zufolge hat das BayLDA den Betrieb von Worldcoin im November 2022 überprüft.
Regierungsbehörden auf der ganzen Welt, darunter auch in Spanien, standen dem Unternehmen skeptisch gegenüber und setzten den Betrieb vorerst aus.
Neben Spanien wurde das Unternehmen auch aufgefordert, seine Dienste in Hongkong einzustellen. In Hongkong kam die Personal Data Protection Commission (PCPD) zu dem Schluss, dass der Betrieb von Worldcoin gegen die Personal Data Protection Ordinance (PDPO) verstößt. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen aktiv daran, die lokalen Datenschutzgesetze einzuhalten, was das Vertrauen von Nutzern und Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt stärkt. Im Mai erhöhte Worldcoin die Sicherheit, indem es den Zugang zu seinem biometrischen System öffnete und es den Nutzern ermöglichte, alte Iris-Codes sicher zu löschen.
/nach einer Untersuchung durch die lokalen Behörden stellte Worldcoin den Betrieb in Kenia im Jahr 2023 ein. Im Juni stellte Kenia die Ermittlungen ein und erklärte, dass es “keine weiteren polizeilichen Maßnahmen” geben werde. Worldcoin sieht sich jedoch mit neuen Vorwürfen im Zusammenhang mit Preismanipulationen und Betrug im Zusammenhang mit seinem proprietären Worldcoin-Token (WLD) konfrontiert. Das Unternehmen hat alle Vorwürfe des Insiderhandels und der Manipulation zurückgewiesen.